Üblicherweise wird Menschen die mit ihrem Gewicht nicht zufrieden sind geraten, Sport zu betreiben. Damit sollen die überflüssigen Kilos purzeln. Gary Taubes („Good Calories, Bad Calories: Challenging the Conventional Wisdom on Diet, Weight Control, and Disease”) hat in einem langen aber lesenswerten Artikel im nymag die Geschichte dieses seit langem verbreiteten Irrtums herausgearbeitet.
Hier ein paar Aspekte daraus:
- Sport macht hungrig
- Der Körper ist stets um Ausgleich bemüht (Homöostase)
- Lipoproteinlipase (LPL) regelt die Verwendung von Nahrung: bei Sport ist LPL vermehrt in den Muskeln tätig, danach im Fettgewebe
- Nur wenige Körper neigen dazu, Energie vermehrt in die Muskeln zu senden um sie dort zu verbrennen (die Armstrongs unter uns)
- Kohlenhydrate produzieren Insulin produziert Fett
- Mehr Sport, mehr Fettverbrennung, mehr Hunger, mehr Ausgleichsbemühungen der LPL im Fettgewebe nach dem Sport
- Diät-Halter die Kohlenhydrate beschränken aber nicht die Kalorien, nehmen mehr ab als diejenigen, die die Kalorien beschränken aber nicht die Kohlenhydrate
Schön, dass man Sport auch aus Spaß an der Bewegung betreiben kann!

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